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Hier finden Sie alle veröffentlichten Meldungen der Innovationsförderung auf einem Blick.

Internationaler KMU-Tag: Wie das Innovationsprogramm den Mittelstand der Agrar- und Ernährungsbranche unterstützt Aktionstag

Die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Deutschland niedergelassener KMU des Agrar- und Ernährungssektors ist Ziel der Innovationsförderung des BMEL. Seit Beginn des Programms wurden rund 500 KMU unterstützt.

Drei junge Erwachsene stehen vor einem Notebook und technischen Einrichtungen und diskutieren © This_is_Engineering über Pixabay
© This_is_Engineering über Pixabay

Der 27. Juni ist der UN-Welttag für KMU. Heute werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und ihre Bedeutung für die Wirtschaft weltweit gewürdigt. KMU tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei und sind durch ihre hohe Innovationsfähigkeit essentiell für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit sowie für wirtschaftliches Wachstum.

KMU als Treiber von Innovationsprozessen

Durch die Projektförderung über das Innovationsprogramm des BMEL mit seinen nach Unternehmensgröße bemessenen Förderintensitäten wird insbesondere der Mittelstand bei der Entwicklung von innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz unterstützt.

Seit Beginn des Innovationsprogramms 2006 wurden in über 800 Innovationsprojekten rund 500 KMU gefördert – in Kooperation jeweils mit weiteren Unternehmen oder in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.

Anlässlich des internationalen KMU-Tages blicken wir auf die praktischen Erfahrungen der Innovatorinnen und Innovatoren des Mittelstandes mit der Innovationsförderung.

„Wir als microsensys sind hauptsächlich im rauen Industriebereich unterwegs, aber auch seit einigen Jahren mit einer speziellen Lösung zur Bienenidentifikation am Markt. Das Innovationsprogramm gab uns die Möglichkeit, mit unseren Technologien breiter in marktmäßiges Neuland vorzustoßen. Potentiale und Ideen liegen in der interdisziplinären Verknüpfung von Natur und Technik oder anders gesagt in einer Transformation von technischen Lösungen und Nachhaltigkeitsprinzipien zwischen Landwirtschaft und Industrie.“

Reinhard Jurisch, CEO microsensys GmbH zu der Frage „Warum haben Sie sich für die Förderung über das Innovationsprogramm beworben?“

„Bei stark steigenden Produktions- und Lohnkosten werden seitens der Züchtungsfirmen Investitionen in Züchtungsprogramme mit unsicherem Ausgang stark eingeschränkt. Diese Reaktion ist nachvollziehbar, auch wenn die Gefahr besteht den Züchtungsfortschritt dadurch zu verringern.

Projektarbeit heißt auch, dass das Ergebnis des Projektes nicht vorhersehbar ist. Es kann sehr positiv ausgehen und weit mehr Ergebnisse als erwartet liefern, es kann aber auch geschehen, dass nur Teilziele erreicht werden. Alleine aus finanzieller Sicht ist dies ein sehr großes Risiko für ein Unternehmen. Förderprogramme wie das Innovationsprogramm können helfen, diese Probleme zu kompensieren. Durch die Eigenbeteiligung bei diesen Projekten ist gleichzeitig sichergestellt, dass die eigene Initiative für die Projektarbeiten eingefordert und gefördert wird.“

Dr. Andreas Jacobi, Hybridweizenzüchter der Saatzucht Bauer GmbH & Co. KG zu der Frage „Welche Herausforderungen/ Hemmnisse wurden durch die Projektförderung reduziert/abgebaut?“

Vielfältig einsetzbare innovative Sensorsysteme

Ob zur Verbesserung der Bienengesundheit oder zur Prognose des Verfallsdatums von Lebensmitteln, die microsensys GmbH entwickelt und produziert spezialisierte RFID System Lösungen vor allem für Nischenmärkte. Weitere Infos: „Sens4Bee“, „IntelliDate“.

Innovative Ansätze für die Züchtung von Kulturpflanzen

Das Saatzuchtunternehmen Bauer GmbH & Co. KGwar und ist weiterhin an zahlreichen Projekten der Innovationsförderung beteiligt, die u. a. die Züchtung von leistungsfähigen Weizensorten im Zeichen des Klimawandels adressieren oder aber die Resistenz von Saathafer verbessern. Weitere Infos: „HYFLOR“, BigBaking“, „MultiResistGS“ und „FUGE“.

Hintergrund

Als Mittelstand werden im deutschsprachigen Raum die Gesamtheit aller Unternehmen bezeichnet, die als Kleinst-, kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) gelten oder bei denen noch mindestens ein Gründungsmitglied beteiligt ist. Die Einstufungen als KMU werden in der EU-Empfehlung 2003/361 definiert. Danach zählt ein Unternehmen zu den KMU, wenn es nicht mehr als 249 Beschäftigte hat und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen €.

Mehr interessante Zahlen, Daten und Fakten zur Innovationsförderung finden Sie hier.

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- Neue Bekanntmachung veröffentlicht! Reichen Sie Ihre innovativen Projektideen zur Entwicklung von zukunftsfähigen und nachhaltigen Zuchtstrategien zur Weiterentwicklung der Tierzüchtung bis zum 1. Oktober 2024 bei uns ein.